Die Meistersinger von Nürnberg
Oper in drei Aufzügen,
Musik und Text von Richard Wagner,
mit deutschen Übertiteln
Letzte Vorstellung

Oper in drei Aufzügen
Musik und Text von Richard Wagner
mit deutschen Übertiteln
Zu Beginn seiner Beschäftigung mit den »Meistersingern von Nürnberg« plante Richard Wagner eine leichte Komödie, quasi ein Satyrspiel. Knapp zwanzig Jahre später wurde daraus zur Münchner Uraufführung eine großangelegte Oper, deren Partitur zu den farbenreichsten des Komponisten gehört.
Im Nürnberg des 16. Jahrhunderts bietet der Goldschmied Veit Pogner seine Tochter demjenigen zur Frau, der am Johannistag im traditionellen Sängerwettstreit der Meistergilde den Sieg erringt — Evas Zustimmung vorausgesetzt. Ein Auge hat sie bereits auf den jungen Walther von Stolzing geworfen, der als Fremder gemäß den Traditionen nicht in Frage zu kommen scheint. Während der unliebsame Sixtus Beckmesser mit allen Mitteln gegen Stolzing antritt, weiß der Meistersinger Hans Sachs um seine leise Liebe zu Eva, ihre Grenzen und um sein Alter.
Was Richard Wagner in den »Meistersingern von Nürnberg« zaubert, ist weit weg vom heroischen Heldengestus, den nordischen Mythen und Götterränken, die er sonst so gerne auf die Bühne brachte. Die »Meistersinger« sind zutiefst menschlich, warmherzig, poetisch. Und sie atmen quasi als ›Nürnberger Sommernachtstraum‹ unter duftendem Flieder den Geist William Shakespeares.
Premiere
Donnerstag, 4. Juni 2026 (Fronleichnam), 17.00 Uhr, Großes Haus
Soirée
Sonntag, 17. Mai 2026, 19.00 Uhr, Großes Haus
Workshop Teil 1
Samstag, 16. Mai 2026, 17.00 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Workshop Teil 2
Samstag, 23. Mai 2026, 9.45 Uhr, Treffpunkt Bühnenpforte
Dauer ca. 5 Stunden 45 Minuten inkl. 2 Pausen
Altersfreigabe [14+]
Richard Wagner – ein satirisches Porträt
Sonntag, 10. Mai, 15.00 Uhr, Foyer
Öffentliche Bühnenprobe zu »Die Meistersinger von Nürnberg«
Samstag, 23. Mai, 9.45 Uhr
»Verachtet mir die Meister nicht« – eine Einführung in den ›Wagner-Kosmos‹ von und mit Kay Metzger
Sonntag, 31. Mai 2026, 15.00 Uhr, Foyer
Richard Wagners »Die Meistersinger von Nürnberg« – wirklich nur eine musikalische Komödie?
Einsichten in Wagners ›komische Oper‹ von John H. Müller
Samstag, 6. Juni 2026, 16.00 Uhr, Foyer
»Der Flieder war’s«. Oder doch nicht?
Wagners »Meistersinger« im Spiegel ihrer Rezeption
Vortrag von Prof. Stephan Mösch
Sonntag, 14. Juni, 11.00 Uhr, Foyer
Wir danken zwei privaten Spendern für die großzügige Förderung der Inszenierung.

Mit freundlicher Unterstützung der »Freunde & Förderer des Ulmer Theaters e.V.«
„Diese ›Meistersinger von Nürnberg‹ sind ein Ulmer Opernereignis."
Jürgen Kanold // Südwest Presse
„Beeindruckend, wie Maryna Zubko ins jugendlich-dramatische Fach wechselt. Und wie Markus Francke, der Heldentenor-Alleskönner am Theater Ulm, nun auch den Stolzing singt: glanzvoll, vollmundig und immer reflektiert den Preislied-Hit."
Jürgen Kanold // Südwest Presse
„Metzger ist zum Abschied eine leichte und durchdachte Inszenierung gelungen, die nicht die relevanten Themen wegdrückt, sondern sie nahe an das Publikum heranrückt. ›Die Meistersinger von Nürnberg‹ in Ulm beeindrucken zudem musikalisch. GMD Felix Bender holt aus dem Philharmonischen Orchester der Stadt Ulm alle Klangfarben und Nuancen der Wagnerschen Komposition heraus. "
Manfred Jahnke // Die Deutsche Bühne
„Am Schluss lacht sich Beckmesser selbst halb tot: Die völlige Umwertung dieser Figur ist von geradezu revolutionärer Regie-Stoßrichtung. [...] So wird diese Oper schließlich ›deutscher Meister‹ in ideologieferner Selbsterkenntnis."
Lotte Thaler // FAZ
„Das Ulmer Klangfest erhält aus dem Graben mit dem perfekt disponierten philharmonischen Orchester unter der Leitung von Felix Bender den großen Kunstrahmen. [...] Der großartige Abend ist das Kunstfest geworden, das sich der scheidende Intendant Kay Metzger als Geschenk für sein Haus und die Stadt wohl gewünscht hat: Es sind seine ›Meistersinger von Ulm‹ geworden."
Bernd Künzig // SWR
„Kay Metzger aber zitiert die Schattenseiten der deutschen Geschichte, die immer wieder in beeindruckend differenzierten wie einseitig wertenden Meistersinger-Inszenierungen thematisiert wurden, auf eigene, durchaus leichte, immer gerechte Weise. Er hält den Spagat zwischen Heiterkeit und Genauigkeit, historisch-politischer Gerechtigkeit und philosophischer Wahnbefreitheit."
Frank Piontek // Der Opernfreund
„Ausgezeichnet: Joshua Spink als David. Ebenso ausgezeichnet: Beckmesser, der zweite Gast, wurde mit Joachim Goltz vokal und gestischso exzellent besetzt wie Dae-Hee Shin als Hans Sachs [...], dessen gut zwischen Höhen und Tiefen vermittelnder Bariton sich durch genaueste Artikulation auszeichnet und bis zum Schluss, schon das ist ja bemerkenswert, die Monsterpartie neben dem Szenischen auch inhaltlich bewältigt."
Frank Piontek // Der Opernfreund
„Felix Bender leitet das Philharmonische Orchester der Stadt Ulm sehr einfühlsam, daduch schimmert die Liebe zum Detail hindurch, die Wagners Werk so einzigartig macht. Das strahlende C-Dur triumphiert hier schon in der Ouvertüre, wo die plastische Klarheit der Themen und die kunstvolle Polyphonie des Stimmgewebes hervorblitzen. Dies überträgt sich in überzeugender Weise auf die Sängerinnen und Sänger, die allesamt faszinierende Charakterporträts liefern."
Alexander Walther // Online Merker
„Joshua Spink als Sachsens Lehrbube, I-Chiao Shih als Evas Amme Magdalene, Cornelius Burger als Nachwächter sowie die markanten Lehrbuben Takao Aoyagi Franziska Bader, Alyce Daubenspeck, Jonas Häusler, Wook Kang, Zihao Liu, Elias Meder, Robert Tilson, Melis Vlahovic und Maria Wester präsentieren allesamt famose Leistungen."
Alexander Walther // Online Merker
„Besonders liebenswert macht ihn Kay Metzgers genialer Kunstgriff, einen Kobold (Gaetan Chailly) einzusetzen – ein Shakespeares Puck verwandtes androgynes Wesen, für die Nürnberger Bürger im Werk unsichtbar, der teils parodierender Zuschauer ist, teils eingreifender Akteur."
Dagmar Hub // Augsburger Allgemeine
Oper in drei Aufzügen,
Musik und Text von Richard Wagner,
mit deutschen Übertiteln
Letzte Vorstellung